- 1. Kapitel (9)
- 1. Kapitel (neu) (1)
- 2. Kapitel (2)
- Allgemein (10)
- Charaktere (2)
- Hintergrundwissen (6)
- Prolog (7)
- Schreib-Handwerk (6)
- Schreibchronik (24)
- 23.12.2008: Weihnachten im Mittelalter
- 29.10.2008: Noch mehr Hintergrundwissen :-)
- 27.10.2008: Wie sahen um 1100 typische Burgen in Frankreich aus?
- 25.10.2008: Das Mittelalter-Lexikon von Peter C.A. Schels
- 17.10.2008: Prolog (2)
- 17.10.2008: Gleich geht es weiter
- 26.9.2008: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
- 23.9.2008: Das leidige Problem mit den Namen
- 21.9.2008: Beiträge abonnieren kinderleicht :-)
- 20.9.2008: Mâcon, Doussy und Raymond
Sinn
Ich schlafe zu wenig, vor Mitternacht bin ich selten im Bett. Die unterschiedlichen Talente, die mir in die Wiege gelegt worden sind, verlangen danach, auch ausgelebt zu werden. Für Langeweile ist kein Platz in meinem Leben. Stattdessen treibt mich die Erkenntnis, dass jedes Leben endlich ist. Wie lebe ich mein Leben, ohne es zu vergeuden? Wie gebe ich meinem Leben Sinn?
Gestern vor dem Einschlafen bin ich auf einen kurzen Text gestoßen, der auf ganz wunderbare Weise zu meinem derzeitigen Seelenzustand passt. Er stammt von John Gardner.Ich habe ihn in dem Buch “Fish!” von Stephen C. Lundin, Harry Paul und John Christensen entdeckt und möchte ihn euch nicht vorenthalten (Zitat):
Sinn
“Sinn ist nichts, über das man stolpert, so wie die Antwort auf ein Rätsel oder der Preis bei einer Schnitzeljagd. Sinn ist etwas, das man selbst im Zentrum seines Lebens aufbaut. Man erbaut es aus seiner Vergangenheit, aus seiner Zuneigung und Loyalität, aus den Erfahrungen der Menschheit, die man ererbt hat, aus seinen eigenen Gaben und seinem Verstand, aus all dem, woran man glaubt, aus den Dingen und Menschen, die man liebt, aus den Werten, für die man etwas aufzugeben bereit ist. Alle Zutaten sind vorhanden. Doch du bist der einzige Mensch, der sie zusammenfügen kann zu dem Muster, das dein Leben ist. Trage Sorge, dass es ein Leben ist, das Würde und Sinn für dich hat. Wenn das gelingt, dann fällt der Ausschlag des Pendels nach Erfolg oder Misserfolg kaum mehr ins Gewicht.
John Gardner”
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